Deckrüden

Foxterrier – Deckrüden of FAIR PLAY


Ch. Emerald Star Franke

 

Mehr Infos zum Ch. Emerald Star Franke – Import aus Tschechien

 


gigolo

I’m the Gigolo du Haillet des Corneiredes
 Bilder und Stammbaum ansehen


neu

Crispy Checkpoint (Charly)
Bilder und Stammbaum anschauen


Batista OF FAIR PLAY

Batista OF FAIR PLAY
Bilder und Stammbaum ansehen


fra-nach2

FraDiavolo OF FAIR PLAY
Bilder und Stammbaum


deckruede-fradiavolo

Liebe Foxterrier Züchter

auch bei uns sind Zuchtergebnisse nicht sicher voraussagbar, das hängt wohl damit zusammen

  • das Genotyp und Phänotyp unterschiedlich sein können
  • das es polygene Erbgänge gibt
  • das es verschiedene Umwelteinflüsse gibt
  • und andere Dinge die in der Unvorhersehbarkeit der Genetik liegen

Doch so lange es innerhalb des Rassestandards unterschiedliche Hündinnen gibt, muss es auch unterschiedliche Deckrüden geben.

Eine zu enge Zuchtbasis sollte schon aus Gründen der Inzuchtdepression vermieden werden.

Hier gilt es zu intensive Linienzucht zu vermeiden und mehr Mut zum Zuchteinsatz geeigneter linienfremder Rüden.

Dank der Mit- und Zusammenarbeit von Besitzern, Ausstellern, Ausbildern und Züchtern stehen Ihnen auf Anfrage national und international erfolgreiche Spitzendeckrüden für geeignete Hündinnen zur Verfügung.

Natürlich brauchen Sie zur erfolgreichen Zucht auch „ein Quentchen Glück“ und genau das wünschen wir Ihnen.

Grundbegriffe der Genetik

Genotyp:
Den genetischen Aufbau eines Hundes nennt man Genotyp

Phänotyp:
Was wir selbst sehen oder nachmessen können nennt man Phänotyp eines Tieres.
Genotyp und Phänotyp müssen nicht übereinstimmen.

Dominant – Rezessiv:
Gene sind dominant oder rezessiv,

Dominant = beherrschend, in der Vererbungslehre durch Großbuchstaben gekennzeichnet.
Ein dominantes Merkmal (A) zeigt sich im Phänotyp des Tieres, man kann es sehen.

Rezessiv = unterdrückt, in der Vererbungslehre durch kleine Buchstaben gekennzeichnet.
Rezessive Merkmale werden nur sichtbar wenn sie homozygot (doppelt) vorhanden sind.

Homozygot:
Homozygot = reinerbig, beim Vorhandensein zweier gleicher Gene/Allele für ein bestimmtes Merkmal ist das Tier für dieses Merkmal homozygot. Ein Gen von der Mutter und ein gleiches Gen vom Vater.

Heterozygot:
Heterozygot = mischerbig, z. B. beim Vorhandensein zwei verschiedener Erbeinheiten für ein Merkmal ist das Tier heterozygot.

Polygener Erbgang:
Bei einem polygenen Erbgang wird ein Merkmal nicht nur durch ein Gen, sondern durch eine Vielzahl von Genen ausgeprägt.

Linienzucht:
Linienzucht besteht in der Paarung zwischen engeren und weiteren Verwandten. Gemeinsame Ahnen vielleicht erst in der 4. Generation.

Fremdzucht:
Fremdzucht oder Outcross besteht in der Paarung von Hunden der gleichen Rasse die aber nicht verwandt sind.

Inzucht:
Inzucht (Verwandschaftszucht) besteht in der Verpaarung von Tieren die innerhalb der letzten Generationen gemeinsame Vorfahren haben. Dem Verwandtschaftsgrad entsprechend wird zwischen leichter und enger

Inzucht gesprochen.

Inzucht 1. Grades:
Inzucht 1. Grades nennt man auch Inzestzucht, Verpaarung von Vollgeschwister oder von Elterntieren mit direkten Nachkommen. Interessante Rechenbeispiele für den Inzuchtanstieg bei der Verwendung bestimmter Zahlen männlicher bzw. weiblicher Zuchttiere.

10 Hündinnen 50 Hündinnen 100 Hündinnen

1 Rüde 13,75% 12,75% 12,63%

5 Rüden 3,75% 2,75% 2,63%

20 Rüden 1,88% 0,88% 0,75%

Quelle: BREEDERSPECIAL
Einen umfangreichen Literaturnachweis (PDF) zum Thema Hund.

 

Verehrte Foxterrierfreunde und Züchter,
zum besseren Verständnis der französischen Ahnentafeln hier die Erklärungen des Französischen Fox Terrier Club vom 26/03/2013.